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Bundesdelegiertenversammlung 2017 der Liberalen Senioren in Kassel

Die Liberalen Senioren trafen sich am 21.10.2017 in Kassel zur jährlichen Hauptversammlung. Diesmal standen die Vorstandswahlen an. Als Bundesvorsitzender wurde einstimmig Detlef Parr aus NRW gewählt. Als Stellvertreter setzte sich der sächsische Landesvorsitzende Eckart George im 1. Wahlgang gegen die Kandidaten Wolfgang Allehof aus Baden-Würtenberg und Brita Schmidt Tiedemann aus Hamburg durch. Im 2. Wahlgang wurde Wolfgang Allehof bestätigt. Weiterhin ist als Schatzmeisterin Nora Jordan Weinberg aus Baden-Würtenberg und Dirk-Heinrich Hoyer aus Niedersachsen als Schriftführer gewählt worden.  Auf der Delegiertenversammlung wurde eine " Kasseler Erklärung" über die zukünftige Ausrichtung der Liberalen Senioren erarbeitet . Weiterhin wuurde das Thema Digitalisierung + Bildung und die Auswirkung für Ältere diskutiert. Die überarbeitete Satzung des Bundesverbandes der Liberalen Senioren ist bestätigt worden.             

 

 

 

 

22.10.2017

Landesvorstand berät über Schulpolitik

Zur letzten Landesvorstandssitzung im Mai 2017 in Chemnitz wurde über die Bildungspolitik beraten. Als Gast war der Landesvorsitzende Sachsen der Jungliberalen Aktion, Philipp Hartewig, eingeladen. Solch ein Thema sollte man mit der jungen Generation besprechen, darüber war der Vorstand sich einig. Nach einer Analyse des gegenwärtigen Ausbildungsprofils in der Bildungslandschaft der Bundesrepublik, stellte der Vorstand der Liberalen Senioren Sachsen ein 11-Punkte Programm vor, in Verantwortung gegenüber unseren Kindern und Jugendlichen die die Zukunft unseres Landes darstellen. Dabei fordern die Liberalen Senioren Sachsen eine vernünftige Bildungspolitik, die von Eltern, Schülern und Lehrern anerkannt und verstanden wird und nicht als Prestigeobjekt parteipolitischer Machtspiele läuft. Unter dem Motto „Das Jahr der Reformation 2017“ beinhaltet das 11-Punkte Programm die Ausbildung vom Vorschulalter bis zum Abitur und die Organisation des Schulbetriebes. Diese Erkenntnisse und Erfahrungen sollen an weitere parteipolitische Gremien weitergeleitet werden. In der Diskussion kamen viele Gemeinsamkeiten mit der jüngeren Generation zum Ausdruck.

 

18.07.2017

Liberale Senioren treffen sich in Leipzig

Am 25. Januar trafen sich die Liberalen Senioren Sachsen in Leipzig zur Landesvorstandssitzung und anschließend zu einer Führung durch das Bundesverwaltungsgericht.

Zur Landesvorstandssitzung stand als Hauptpunkt die Schulpolitik zur Diskussion. Hier wurden Thesen erarbeitet, wie die Liberalen Senioren die weitre Entwicklung der schulischen Bildung aus Ihren Erfahrungen sehen. Diese Thesen sollen in einen Forderungspapier zusammengefasst und den zuständigen Gremien als Empfehlung zugearbeitet werden.

Anschleßend trafen wir uns mit weiteren Senioren im Bundesverwaltungsgericht am Simsonplatz. Dort nahmen wir an einer Führung durch das Gebäude teil, das die Präsedentin a.D. Marion Eckertz-Hofer für uns durchführte. Dies vermittelte unser liberale Senior RA Dr. Günter Kröber. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Hauses in den einzelnen Epochen und die architektonische Gestaltung. Aber auch über die Gerichtsbarkeit in unserer Demokratie haben wir noch vieles Erfahren. Diese Veranstaltung war sehr beeindruckend und wird vielen in tiefer Erinnerung bleiben.

Leipzig-Besucher sollten sich ein Besuch im Bundesverwaltungsgericht mit der wunderschönen Architektur nicht entgehen lassen. Eine Ausstellung im Gebäude ist für Jedermann geöffnet.

30.01.2017

Gedanken zum Jahreswechsel 2016/17

Liebe liberale Freunde,

ich nehme mir seit einigen Jahren die Zeit, Ende Dezember  eine "Innenschau" zu machen und darüber zu reflektieren, was im vergangenen Jahr geschehen ist, welche Highlights waren und was ich mir fürs neue Jahr wünsche oder bewusst ändern möchte.

Auf der politischen Bühne hat sich 2016 sehr viel bewegt, im Großen und auch im Kleinen. Die Ereignisse des globalen Zusammenlebens auf unseren Kontinent kommen uns im Land und in den Kommunen immer näher im Positiven und im Negativen. Ich will mich im kommenden Jahr auf die Dinge konzentrieren die ich beeinflussen kann, mit meinen Lebenserfahrungen und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, um das Positive zu stärken. Die Modernisierung des Bildungswesen in unserer Gesellschaft sehe ich als eine der Hauptaufgaben der beschließenden und ausführenden Gremien in nächster Zeit. Die länderorientierte Veranwortung über die Bildung sollte weitreichend vernetzt werden. Dabei sehe ich die Vermittlung der Werte - Menschlichkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit und Respekt als Grundstock unserer Gesellschaft, gegen populistische Massenhysterie. Aberauch die Vermittlung der Rechtsstaatlichkeit sollte in den Focus genommen werden, um die Zusammenhänge des Zusammenlebens besser zu verstehen.

Politik wird nicht nur in der Hauptstadt gestaltet, die Länder und auch die Kommunen haben gerade in der Exekutive eine große Verantwortung. In den Rathäusern wird genauso Politik ausgeübt , wie in den Ministerien. Hier kann schon viel von der Bandbreite unserer Gestzgebung gestaltet werden, um die Menschen zu motivieren. Die Unzufriedenheit wird durch Verbote, verfügungen und Abstrafung kontraproduktiv beeinflusst, darüber muss sich jeder Staatsbedienstete und Abgeordnete klar sein.

im Wahlkampf werden sicher viele kluge Weisheiten verkündet, messen wir die zu wählenden Amtsträger an Ihren positiv machbaren Aussagen. Die liberalen Senioren werden die liberalen Kandidaten in Ihrer Argumantation weitreichend unterstützen.

Alles Gute im neuen Jahr

Eckart George

Landsevorsitzender Sachsen und stellv. Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren

 

 

13.01.2017

Liberale Senioren im Institut VON ARDENNE in Dresden

Am Freitag, den 12.September 2014 trafen sich 20 Liberale Senioren in Dresden, um einen Vortrag über das Leben und Wirken des bekannten deutschen Forschers und Erfinders Manfred von Ardenne anzuhören. Der Vortrag fand in den ehemaligen Arbeitsräumen von Manfred v. Ardenne, in dem Privathaus der Familie v. Ardenne am Weisen Hirsch in Dresden statt. In einem zweistündigen Vortrag, gehalten vom Sohn Dr. Alexander v. Ardenne, erhielten wir einen Einblick in die umfangreiche Forschungstätigkeit und das Leben von Manfred v. Ardenne, sowie in das Vermächtnis und seine Ideen, die durch seine Nachkommen weitergeführt werden.
Solche verwirklichte Erfindungen wie das vollelektronische Fernsehen, das Elektronenstrahlmikroskop, technische Verfahren und die industrielle Umsetzung in der Plasma- und Nukleartechnik sind in etwa 600 Patenten verankert. Die grundlegenden Kenntnisse in der Physik, sein Scharfsinn und Fleiß führten Ihn auch in die Medizintechnik, wo er wissenschaftliche Ergebnisse zur Krebsbehandlung in Verfahren und Apparaturtechnik umsetzte. Den unternehmerischen Geist des Universalgelehrten repräsentiert heute die VON ARDENNE GmbH, die international auf dem Gebiet der Vakuumbeschichtung und für Systeme der Elektronenstrahlanwendungen tätig ist. Das medizinische Lebenswerk wird im VON ARDENNE Institut für Angewandte Medizinische Forschung fortgesetzt, das von Dr. Alexander Von Ardenne geleitet wird.
Dieser Vortrag mit technischen und medizinischen Einblicken in die Forschungstätigkeit Manfred v. Ardenne gab den anwesenden Liberalen Senioren einen Überblick über sein Lebenswerk.
Die Liberalen Senioren Sachsen bedanken sich auf diesem Weg nochmals bei Herrn. Dr. Alexander v. Ardenne für diesen hoch interessanten Vortrag.


Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen
 

 

21.09.2014

Quo vadis Mindestlohn

Es gibt gute Argumente für und gute Argumente gegen einen flächendeckenden Mindestlohn, die sowohl sozialer, ethischer als auch ökonomischer Natur sind. Ihnen alle gemein ist, dass sie sich im Spannungsfeld von Freiheit und Verantwortung bewegen – dem liberalen Leitthema. Es geht um eine Abwägung von Freiheit und Verantwortung, immer eingedenk der Tatsache, dass die eine ohne die andere nicht existieren kann. Befürworter eines flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohnes betonen die Verantwortung der politisch Gestaltenden für die, die über wenig und sehr wenig Wirtschaftskraft verfügen. Ihre Freiheit von Armut und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen muss sichergestellt werden, damit auch sie die Freiheit zur Selbstverwirklichung und Mitgestaltung der Gesellschaft erfahren können. Für die Gegner eines flächendeckenden Mindestlohnes steht dafür die Freiheit der Tarifpartner, der Schutz der Vertragsfreiheit, im Mittelpunkt. Nur, wenn der Wirtschaft dieser Spielraum gelassen wird, kann wohlfahrtsmaximierend und damit sozial verantwortlich produziert werden. Die Einführung eines Mindestlohnes bürdet der Gesellschaft unverantwortlich hohe reale und soziale Kosten auf.
Die beiden dargestellten Positionen scheinen unvereinbar. Doch Politik muss Entscheidungen treffen und Positionen einnehmen. Einen Vorschlag, wie dieser Konflikt aufzulösen ist, haben die Liberalen Arbeitnehmer Sachsen gemacht: Sie sprachen sich Anfang 2012 gegen einen gesetzlichen Mindestlohn, aber für branchen- und regionalspezifische Lohnuntergrenzen aus. Dadurch soll eine flächendeckende Tariflandschaft mit stabilen Lohnverhältnissen und leistungsgerechter Bezahlung geschaffen werden, in der für alle Branchen Lohnuntergrenzen gelten. Die Findung branchen- und regionenspezifischer Lohnuntergrenzen soll möglichst dem Einfluss der Politik entzogen sein und durch Tariffindungskommissionen, die drittelparitätisch durch Arbeitnehmer, Arbeitgeber und unabhängige Wissenschaftler besetzt sind, geschehen.
Quelle: Licht/Haase Laubegaster Beiträge II - Für ein liberales Sachsen –
www.laubegaster-beitraege.de
 

16.02.2013

Liberale Senioren besuchen das HELMHOLZ Forschungszentrum Dresden Rossendorf (HZDR)

Die Liberalen Senioren Sachsen besuchten am 19. Juli 2012 das Helmholz Forschungszentrum Dresden-Rossendorf. Dies war eine Physikstunde der Superlative, dies war die einheitliche Meinung der Seniorengruppe. Das Thema. „von Materie zu Material“ verbunden mit einem Vortrag und Besichtigung im Institut für Ionenphysik und Materialforschung, vorgetragen und geführt vom Doktoranten Hr. Dipl.-Physiker Richard Wilhelm war sehr umfangreich. Von den Grundlagen der Ionenphysik bis zu praktischen Anwendungen und aktuellen Forschungstätigkeiten wurde den Anwesenden ein breites Spektrum der Grundlagenforschung erläutert. Durch die wissbegierigen Senioren wurden natürlich viele Fragen gestellt. Vom Urknall bis zum Atomaufbau und den technischen Anwendungen war der Fragekatalog. Viele der pensionierten Diplomingenieure waren sich in Ihrer Studienzeit wieder versetzt.

Bildung im Alter ist ein gesellschaftliches Anliegen. Wir leben in einer Zeit des beschleunigten technischen, sozialen und demografischen Wandels, in einer Zeit, in der das gestern Gelernte morgen schon wieder überholt ist. Auch die gesellschaftliche Teilhabe, die sich die meisten älteren Menschen wünschen und für die sie zunehmend auch kämpfen, erfordert es, dass sie „am Ball bleiben“, sich informieren und orientieren, lebenslang lernen. Die Liberalen Senioren in Sachsen praktizieren dies.

Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen.
 

 

28.07.2012

Seniorenpolitischer Nachmittag im sächsischen Landtag

Auf Einladung der FDP-Fraktion - MdL Kristin Schütz und MdL Anja Jonas - fand am 14.06.2012 im Sächsischen Landtag ein seniorenpolitischer Nachmittag statt. Die Liberalen Senioren trafen sich um 14:00 Uhr und wurden durch einen Vertreter des sächsischen Landtags begrüßt. Jacob Schrot, ein junger Politikstudent aus DD, bekannt durch die ZDF-Show „Ich kann Kanzler“, begleitete uns ins Parlament.
In einer exzellenten Rhetorik, weihte er die Liberalen Senioren in die Abgeordnetenarbeit und die Geschäftstätigkeit des Parlamentes ein. Dazu gab es natürlich auch viele Fragen, wie Vergütungshöhe, Anwesenheitspflicht und außerparlamentarische Arbeit der Abgeordneten. Diese wurden perfekt beantwortet.
Anschließend konnten wir an einer Parlamentsdebatte von der Zuschauertribüne aus, teilnehmen, wobei hautnah die Redekultur der Volksvertreter erlebt wurde. Gegen 15:30 wurden wir von unseren MdLs Frau Schütz und Frau Jonas im Abgeordnetenhaus empfangen. Nach einem Imbiss stellten sich die FDP Abgeordneten vor und erzählten über den Inhalt ihrer Arbeit als senioren-, bzw. gesundheitspolitische Sprecherinnen der Fraktion. Dazu kam noch Dr. Schuster MdL und berichtete über den Petitionsausschuss. Danach gab es eine breite Palette von Fragen der Anwesenden. Dabei standen die Bildungspolitik und das Schulwesen im Vordergrund. Auch kritische Bemerkungen zur Leuchtturmpolitik des Freistaates und zur Ausdünnung des ländlichen Raumes zu Gunsten der Ballungszentren Dresden, Chemnitz, Leipzig, gab es. Von den Liberalen Senioren wurde diese Problematik als sehr ernst infolge der demografischen Entwicklung gesehen. Hierzu wurde die FDP-Fraktion aufgefordert dagegen zu steuern. Schlussfolgernd wurde dieser Nachmittag als sehr interessant und erfolgreich bewertet. Zwischen den Landesvorstand der Liberalen Senioren Sachsen und den MdL ist eine weitere Zusammenkunft im September zu anstehenden, beiderseitig interessierenden Fragen vereinbart.

Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen
 

5.07.2012

Neue Info-Broschüre

Die Liberalen Senioren haben eine neue Informationsbroschüre erstellt, welche über info@liberale-senioren-sachsen oder in der Landesgeschäftsstelle der FDP-Sachsen bezogen werden kann.

7.05.2012

Gesamtmitgliederversammlung der Liberalen Senioren Sachsen am 27.04.2012 im Holiday Inn in Dresden

Turnusgemäß wurde die Gesamtmitgliederversammlung von einem Fachvortrag eingeleitet.
Frau Müller-Engelmann von der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland referierte
über Aktuelles aus der Rentenversicherung, Berechnung der Hinterbliebenenrente, Hinzuverdienstmöglichkeiten und über die Krankenversicherung der Rentner. Die Anfragen und rege Diskussion zu den Themen wurden durch die Anwesenden breit genutzt.
Im zweiten Teil der Veranstaltung stand der Rechenschaftsbericht des Landesvorsitzenden der Liberalen Senioren Eckart George im Vordergrund. In den Ausführungen ging der Landesvorsitzende auf die Aktivitäten der Liberalen Senioren in Sachsen ein. So konnte ein Antrag durch delegierte Liberale Senioren über eine „Beschäftigungsinitiative für ältere Menschen – Chancen zum Abbau des Fachkräftemangels in Sachsen“ auf den FDP-Landesparteitag mit Erfolg eingebracht werden. Auch wurden Anregungen der Liberalen Senioren zur Änderung bzw. Ergänzung des Grundsatzprogrammentwurf/Freiheitsthesen der FDP unter dem Thema „Wachstum braucht die Potentiale des Alters“, eingebracht. Hier zeigt es sich wie Liberale Senioren mit Themen der realen Politik sich mit Erfolg einmischen können. Weiterhin wurden die organisatorische Entwicklung und ein neuer Arbeitsplan angesprochen. Die Schatzmeisterin des Verbandes, Claudia Kluge, berichtete über die erfolgreiche Mitglieder- und Finanzentwicklung
In der erfolgten Aussprache verständigten sich die Anwesenden zu Kernthemen der LiS-Sachsen. Ein solches Thema ist die Bildungspolitik. Dabei ist Bildung ganzheitlich im Zusammenhang mit dem AlterNsmanagement zu sehen. Bildung kann nicht mit 30 Jahren aufhören. Bildung beginnt im ersten Kindheitsjahr und endet im hohen Alter. Auch ältere Menschen haben ein Recht auf Bildung, ob es im Beruf oder im gesellschaftlichen Zusammenleben ist. Die Liberalen Senioren werden sich zu diesen Thema Experten einladen, diskutieren und Vorlagen erarbeiten.
Die nächste Gesamtmitgliederversammlung findet im Frühjahr 2013 mit Vorstandswahlen wieder in Dresden statt. Zwischenzeitlich treffen sich die Liberalen Senioren zu einem seniorenpolitischen Nachmittag im Landtag (14.06.12), zu einer Besichtigung des Kernforschungszentrum Rossendorf (Juli 12) und zu einem Seminar in Görlitz (14./15.09.12).

7.05.2012