» Aktuelle Informationen

Liberale Senioren treffen sich in Leipzig

Am 25. Januar trafen sich die Liberalen Senioren Sachsen in Leipzig zur Landesvorstandssitzung und anschließend zu einer Führung durch das Bundesverwaltungsgericht.

Zur Landesvorstandssitzung stand als Hauptpunkt die Schulpolitik zur Diskussion. Hier wurden Thesen erarbeitet, wie die Liberalen Senioren die weitre Entwicklung der schulischen Bildung aus Ihren Erfahrungen sehen. Diese Thesen sollen in einen Forderungspapier zusammengefasst und den zuständigen Gremien als Empfehlung zugearbeitet werden.

Anschleßend trafen wir uns mit weiteren Senioren im Bundesverwaltungsgericht am Simsonplatz. Dort nahmen wir an einer Führung durch das Gebäude teil, das die Präsedentin a.D. Marion Eckertz-Hofer für uns durchführte. Dies vermittelte unser liberale Senior RA Dr. Günter Kröber. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Hauses in den einzelnen Epochen und die architektonische Gestaltung. Aber auch über die Gerichtsbarkeit in unserer Demokratie haben wir noch vieles Erfahren. Diese Veranstaltung war sehr beeindruckend und wird vielen in tiefer Erinnerung bleiben.

Leipzig-Besucher sollten sich ein Besuch im Bundesverwaltungsgericht mit der wunderschönen Architektur nicht entgehen lassen. Eine Ausstellung im Gebäude ist für Jedermann geöffnet.

30.01.2017

Gedanken zum Jahreswechsel 2016/17

Liebe liberale Freunde,

ich nehme mir seit einigen Jahren die Zeit, Ende Dezember  eine "Innenschau" zu machen und darüber zu reflektieren, was im vergangenen Jahr geschehen ist, welche Highlights waren und was ich mir fürs neue Jahr wünsche oder bewusst ändern möchte.

Auf der politischen Bühne hat sich 2016 sehr viel bewegt, im Großen und auch im Kleinen. Die Ereignisse des globalen Zusammenlebens auf unseren Kontinent kommen uns im Land und in den Kommunen immer näher im Positiven und im Negativen. Ich will mich im kommenden Jahr auf die Dinge konzentrieren die ich beeinflussen kann, mit meinen Lebenserfahrungen und meiner ehrenamtlichen Tätigkeit, um das Positive zu stärken. Die Modernisierung des Bildungswesen in unserer Gesellschaft sehe ich als eine der Hauptaufgaben der beschließenden und ausführenden Gremien in nächster Zeit. Die länderorientierte Veranwortung über die Bildung sollte weitreichend vernetzt werden. Dabei sehe ich die Vermittlung der Werte - Menschlichkeit, Vertrauen, Ehrlichkeit und Respekt als Grundstock unserer Gesellschaft, gegen populistische Massenhysterie. Aberauch die Vermittlung der Rechtsstaatlichkeit sollte in den Focus genommen werden, um die Zusammenhänge des Zusammenlebens besser zu verstehen.

Politik wird nicht nur in der Hauptstadt gestaltet, die Länder und auch die Kommunen haben gerade in der Exekutive eine große Verantwortung. In den Rathäusern wird genauso Politik ausgeübt , wie in den Ministerien. Hier kann schon viel von der Bandbreite unserer Gestzgebung gestaltet werden, um die Menschen zu motivieren. Die Unzufriedenheit wird durch Verbote, verfügungen und Abstrafung kontraproduktiv beeinflusst, darüber muss sich jeder Staatsbedienstete und Abgeordnete klar sein.

im Wahlkampf werden sicher viele kluge Weisheiten verkündet, messen wir die zu wählenden Amtsträger an Ihren positiv machbaren Aussagen. Die liberalen Senioren werden die liberalen Kandidaten in Ihrer Argumantation weitreichend unterstützen.

Alles Gute im neuen Jahr

Eckart George

Landsevorsitzender Sachsen und stellv. Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren

 

 

13.01.2017

Gedanken zum Landesparteitag der FDP Sachsen am 25.März 2016 in Neukieritsch

Eine Aufbruchsstimmung nach dem positiven Entwicklungsstand der Liberalen in Deutschland war auf den LPT der FDP-Sachsen in Neukieritsch nicht zu erkennen. Der Landesvorsitzende Holger Zastrow sprach in seiner über einstündigen Rede ein breites Spektrum der aktuellen politischen Lage an. Zukunft und Vergangenheit tangierten miteinander. Kernaussagen für politische Alleinstellungsmerkmale der Liberalen in Sachsen, wie wir uns zukünftig aufstellen, blieben aus. In der anschließenden Aussprache gab es viele wertvolle Hinweise und Meinungsäußerungen zum Inhalt des Referates, aber auch für die zukünftige Ausrichtung der FDP in Sachsen und im Bund. Unser Senior, Dr. Kröber aus Leipzig mahnte den Landesvorstand erneut an, dass die Älteren im Landesvorstand unbedingt integriert werden müssen, denn auch Ihre Erfahrung sind Bestandteil einer erfolgreichen liberalen Politik in Sachsen. Leider weiß man nicht, ob die vielen Gedanken der Aussprache bei den Verantwortlichen ankamen. Hier muss sich zukünftig etwas ändern, in dem vom Landesvorsitzenden die Inhalte der Aussagen der Delegierten in einem Zusammenhang aufgenommen und kommentiert werden sollten.

Der Leitantrag zu einer neuen Asyl- und Flüchtlingspolitik beherrschte den Hauptteil des Parteitages. Der kurzfristig eingereichte Ersatzantrag von einigen Mitgliedern des Landesvorstandes zeigt nach außen keine geschlossene Handlungsweise in diesem Gremium. Die 20 Änderungsanträge stellten schon eine Herausforderung für die Delegierten dar. Unter den Sachanträgen zum Parteitag war bemerkenswert, dass nur ein Antrag - KV Vogtland - von der Basis kam. Hier sollte sich der Landesvorstand zu seiner nächsten Klausurtagung am 8. April2016 einmal Gedanken machen, wie die Basisdemokratie eine Belebung findet.

Eckart George

Landesvorsitzender Sachsen und  stellv. Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.04.2016

Bundesdelegiertenversammlung 2015 - Liberale Senioren bestätigen ihren Vorstand

libsen2.jpg
Die Delegierten des Bundesverbandes der Liberalen Senioren, einer Vorfeldorganisation der FDP, haben auf ihrer Jahreshauptversammlung Detlef Parr mit 92,35% der Stimmen in seinem Amt als Bundesvorsitzender für weitere zwei Jahre bestätigt. Auch seine Stellvertreter erhielten überzeugende Wahlergebnisse.
Die ehemalige Abgeordnete des Bundestages und Vorsitzende der Liberalen Senioren Niedersachsen, Nicole Bracht-Bendt, und der Landesvorsitzende der Liberalen Senioren Sachsen, Eckart George, sind wieder im Vorstand vertreten. Kontinuität im Amt der Schatzmeisterei wird mit der Wahl von Nora-Jordan-Weinberg aus Baden-Württemberg garantiert. Auch der Niedersachse Dirk Heuer wurde für seine Arbeit als Schriftführer mit hervorragenden Wahlergebnissen belohnt.
Liberalen Senioren zeigten sich sehr geschlossen
Die Liberalen Senioren zeigten sich sehr geschlossen. Sie begrüßten den FDP-Leitbildentwurf, in dem sie sich vor allem in dem Teil "Selbstbestimmt in allen Lebenslagen“ wiederfinden. In der Flüchtlingsfrage wollen sie Art.16a GG in den Vordergrund gestellt wissen: Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. Zwischen Flüchtlingen und Migranten müsse deutlich differenziert werden.
Als Ehrengäste konnte der Vorsitzende FDP-Vize Marie-Agnes Strack-Zimmermann und den
Landesvorsitzenden der FDP-Niedersachsen, Stefan Birkner, begrüßen, die die Delegierten mit ihrem Grußwort begeisterten.

11.11.2015

Neuer Landesvorstand der Liberalen Senioren gewählt

Auf der Gesamtmitgliederversammlung am Freitag, den 30.10.2015 in Leipzig wurde turnusgemäß ein neuer Landesvorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt. Im Rechenschaftsbericht ist durch den Landesvorsitzenden Eckart George Bilanz über die letzten zwei Jahre gezogen worden. Der Landesvorstand traf sich turnusgemäß zu sechs Vorstandssitzungen. Die Liberalen Senioren haben sich mit aktuellen Themen auf den Landesparteitagen eingebracht. Vom Landesvorstand sind Freiheitsthesen der LiS - Sachsen für die Erneuerung der FDP erarbeitet worden, die im Bundesvorstand der LiS beraten und dem Landesvorstand der FDP Sachsen vorgelegt wurde. Exkursionen, u. a., Neugestaltung Neumarkt Dresden und ein Vortrag im v.Ardenne-Institut trug zum Zusammenfinden bei. Die Bilanz der Interessenten für das Engagement der Liberalen Senioren in Sachsen hält die Schlussfolgerung offen, dass diese Zahl ein Mehrfaches erreicht, als die zahlenden Mitglieder, betonte der Landesvorsitzende. Wir werden von den älteren liberal Denkenden als Interessenvertreter wahrgenommen und unterstützt. Anschließend hielt Hr. Rene Hobusch stellv. KV-Vorsitzender Leipzig und stellv. Landes-vorsitzender der FDP-Sachsen ein Grußwort an die Liberalen Senioren. Danach erfolgte die Wahl zum Landesvorstand. Alle Kandidaten wurden einstimmig bestätigt.
Der neue Landesvorstand setzt sich für die nächsten zwei Jahre wie folgt zusammen:

Landesvorsitzender Stellv. Landesvorsitzende Schatzmeisterin
Eckart George – Plauen Hannelore Döscher -Raschau Claudia Kluge - Deutschneudorf

Beisitzer Karl-Heinz Seidel - Leipzig
Bernd Höltscher - Radebeul
Joachim Reißig - Dresden
Winfried Bürger - Dresden

11.11.2015

Liberale Senioren im Institut VON ARDENNE in Dresden

Am Freitag, den 12.September 2014 trafen sich 20 Liberale Senioren in Dresden, um einen Vortrag über das Leben und Wirken des bekannten deutschen Forschers und Erfinders Manfred von Ardenne anzuhören. Der Vortrag fand in den ehemaligen Arbeitsräumen von Manfred v. Ardenne, in dem Privathaus der Familie v. Ardenne am Weisen Hirsch in Dresden statt. In einem zweistündigen Vortrag, gehalten vom Sohn Dr. Alexander v. Ardenne, erhielten wir einen Einblick in die umfangreiche Forschungstätigkeit und das Leben von Manfred v. Ardenne, sowie in das Vermächtnis und seine Ideen, die durch seine Nachkommen weitergeführt werden.
Solche verwirklichte Erfindungen wie das vollelektronische Fernsehen, das Elektronenstrahlmikroskop, technische Verfahren und die industrielle Umsetzung in der Plasma- und Nukleartechnik sind in etwa 600 Patenten verankert. Die grundlegenden Kenntnisse in der Physik, sein Scharfsinn und Fleiß führten Ihn auch in die Medizintechnik, wo er wissenschaftliche Ergebnisse zur Krebsbehandlung in Verfahren und Apparaturtechnik umsetzte. Den unternehmerischen Geist des Universalgelehrten repräsentiert heute die VON ARDENNE GmbH, die international auf dem Gebiet der Vakuumbeschichtung und für Systeme der Elektronenstrahlanwendungen tätig ist. Das medizinische Lebenswerk wird im VON ARDENNE Institut für Angewandte Medizinische Forschung fortgesetzt, das von Dr. Alexander Von Ardenne geleitet wird.
Dieser Vortrag mit technischen und medizinischen Einblicken in die Forschungstätigkeit Manfred v. Ardenne gab den anwesenden Liberalen Senioren einen Überblick über sein Lebenswerk.
Die Liberalen Senioren Sachsen bedanken sich auf diesem Weg nochmals bei Herrn. Dr. Alexander v. Ardenne für diesen hoch interessanten Vortrag.


Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen
 

 

21.09.2014

Gedanken zur Landtagswahl 2014 in Sachsen

Die befürchteten Prognosen sind eingetreten. Das Wunder von Sachsen blieb für die FDP aus. Ein sächsischer Weg fand nicht statt. Die Realitäten der liberalen Krise hat auch die Mannschaft in Dresden erreicht. Wenn zweidrittel der Wähler wegbleiben, sollte schon hinterfragt werden, was hier schief gelaufen ist. Zum Ende des Wahlkampfes wurde unglaubliches an Transparenz und persönliche Einsatz geleistet. Die Plakatierung war optimal im ganzen Freistaat verteilt. Die Kandidaten waren im ganzen Land mit Veranstaltungen und Dating aktiv. Aber alleine mit Plakaten, Talks und Parolen in der Endphase des Wahlkampfes gewinnt man keine Wähler in der derzeitigen Situation der FDP. Hier hätte schon ein „Ahaeffekt“ kommen müssen.
Der Wahlkampf beginnt mit dem Einzug ins Parlament, mit der Durchsetzung des Wahlprogramms, mit den Koalitionsverhandlungen. Mit den Ausschüssen und Ministerien schafft man sich das Handwerkszeug zur Durchsetzung seines Programmes. Wenn die Bildung und die Staatssanierung oberste Priorität in der sächsischen FDP hat, so müssen auch der dazu gehörende Einfluss und die Durchsetzung garantiert sein. Dies ist nicht optimal gelaufen. Leider wurden die liberalen Erfolge teils von den Christdemokraten unterbunden und auch selbst schlecht transpariert. Eine erfolgreiche Message erreichte nicht das Wahlvolk und die Provinz . In den Jahren aufgetretene Zufriedenheiten gingen in eine Selbstberäucherung über, nur das in Dresden Gesprochene hat Gehör. Mit kritischen Hinweisen aus dem Parteivolk hat man sich zu wenig auseinander gesetzt.
Mit dem Ausgrenzen der Bundespartei im Vorfeld des sächsischen Landtagswahlkampf wurde den Liberalismus in Deutschland und sich selbst kein guter Dienst erwiesen. Die sächsische FDP ist nicht besser und klüger wie die anderen Liberalen in Deutschland. Eine Bundespräsenz hätte der FDP und den ansprechenden Wähler gut getan. Die konservative Richtungsschnur der sächsischen Liberalen kommt nicht an. Die FDP muss Herz zeigen, das Wachstum von Lebenschancen zu ihrer Sache machen und das auch in verständlicher Sprache und nicht in verquastem Politjargon. Lösungsorientierte Antworten und optimistisches zugehen auf die Menschen sind Antworten in der gegenwärtigen Situation.
Die Liberalen Senioren mahnten zu jeder Gelegenheit, auf den Parteitagen, in persönlichen Gesprächen die Geschlossenheit in der FDP an. Der sächsische Weg der FDP Sachsen wurde immer als sehr kritisch befunden. Leider fanden wir für dieses Thema kein Gehör.
Jetzt gilt ein „Neuanfang“ und nicht ein „weiter so“. Wir Liberale Senioren sind uns bewusst, dass in Zukunft mit einer überzeugenden Personalauswahl in der Führung der FDP-Sachsen, gemeinsam mit der Bundespartei es gelingen wird, den Liberalismus in Deutschland wieder in eine zeitgemäße, moderne Epoche zuführen.
Neue helle Köpfe müssen in der Führung etabliert werden, mit frischen Liberalgesinnten aus allen Landesteilen, allen Schichten, sowie mit Jüngeren und Älteren.
Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen
 

3.09.2014

Wahlaufruf der Liberalen Senioren


Die Wahlen zum sächsischen Landtag am 31. August 2014 werden zur Richtungswahl für die Liberalen in ganz Deutschland. Gerade wir Älteren tragen hierbei eine eigene Verantwortung, die liberale Identität in Sachsen und in Gesamtdeutschland zu erhalten. Unsere Lebenserfahrungen und das Geschichtsbild unserer Vergangenheit in einem Leben in mehreren Diktaturen haben uns dazu geprägt. Dies muss bei den Wahlverhalten der Liberaldenkenden im Vordergrund stehen. Denn nur wenn man im Parlament mitgestalten kann, ist ein Weg geebnet, den Liberalismus einer menschenfreundlichen und sozialen Marktwirtschaft zu erhalten bzw. weiter zu führen. Ob die jetzige gewählte Kampagne in die richtige Richtung führt, darüber sind wir nicht immer einig. Ob der sächsische Weg, die Antisozialismuskampagne zum ersehnten Ziel führt, ist abzuwarten. Es sollten aus unserer Sicht, der Älteren, lösungsorientiert argumentiert werden. Frisches Auftreten mit hellen Köpfen und ein optimistisches Zugehen auf Menschen ist der Ansatz für das Potential der liberalen Sache. Als Spitzenkandidat verkörpert Holger Zastrow eine sichtbare lebensfrohe Führungsperson, die es versteht auf Menschen zuzugehen, statt sich unter dem Werbeschirm zu verstecken.
Allen Prognosen zum Trotz haben wir die reelle Chance auf einen erneuten Einzug in den Landtag. Dazu steht eine schlagkräftige Mannschaft bereit, die die Erfahrung einer soliden Parlamentsarbeit in Regierung und Opposition hat. Genauso wie die deutsche Fußball-Nationalmannschaft mit dem Siegeswillen sich gesteigert hat, kann es diese liberale Mannschaft mit Unterstützung Ihrer Fans in den Einzug ins Finale (Parlament) schaffen.
Die eigene Stärke einer positiven Argumentation über das Geschaffene und Zukünftige in den Vordergrund zu stellen, ist die Kernaussage. Den politischen Konkurrenten zu attackieren ist kontrapositiv. Eine hohe Wahlbeteiligung der liberaldenkenden Sachsen ist der Garant für die Trendwende in der bisherigen Prognose.
Das Potential ist vorhanden für ein positives Signal für den Liberalismus in Deutschland.
Wir Liberale Senioren appellieren an alle Sachsen die eine liberale Wurzel haben mit Ihren Familien zur Wahl zugehen und die FDP zu unterstützen.


Landesvorstand der Liberalen Senioren Sachsen
August 2014
 

 

29.07.2014

Liberale Senioren diskutieren über den sächsischen Weg in der FDP

Die Liberalen Senioren Sachsen diskutierten am Freitag, den 29.11.2013 zu Ihrer Landesvorstandssitzung mit den Generalsekretär der sächsischen FDP, Thorsten Herbst und der FDP-Landtagsabgeordneten Kristin Schütz über aktuelle Themen und den Weg der FDP-Sachsen. Dazu waren noch weitere Gäste aus den Kreis „aktiver Älteren“ eingeladen.
Die Liberalen Senioren sehen den sächsischen Weg der FDP-Sachsen etwas kritischer als die „Berufspolitiker“. Abgrenzen – Ausgrenzen sollte es in einer liberalen Partei nicht geben. Zusammenstehen, mit einer Stimme sprechen, Netzwerke und Verbünde aufbauen und die guten Basiserfahrungen einbringen, sollten im Vordergrund der sächsischen Liberalen stehen. Auch die sächsische FDP ist nicht gegen mediale Einflüsse immun, da wird in der nächsten Zeit noch ein harter Gegenwind kommen. Das gerade die östlichen Regionen durch ihre geschichtliche Entwicklung etwas anders ticken, da war man sich einig. Auch das bei allen Grundsatzdiskussionen sich die Frage gestellt werden muss, was passt zu Land und Leute, darüber wurde auch diskutiert. Die FDP muss Herz zeigen –und das auch in sozialen Fragen, dazu braucht man das Gehör der überzeugten Liberalen an der Basis.
Ein Bekenntnis zu einem gemeinsamen Europa und dabei auf die „edlen Menschen aller Länder“ hören, ist eine weitere Forderung der Liberalen Senioren in Sachsen.
Die Liberalen Senioren in Sachsen werden in der kommenden Zeit bis zur Landtagswahl 2014 ihre Erfahrungen ins Landeswahlprogramm einbringen, in der Wählerschaft der Älteren diese Themen ansprechen und eine Wertediskussion anstoßen.
Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen
 

 

4.12.2013

Liberalen Senioren Sachsen zur Bundestagswahl 2013

Mit großer Ernüchternheit registrieren die Liberalen Senioren Sachsen die Ergebnisse der Bundestagswahl 2013. Die FDP hat erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland es nicht geschafft, in den Bundestag einzuziehen und die Politik mitzugestalten. Vorausgegangen für dieses Debakel sind strategische Fehler die schon in den Koalitionsverhandlungen vor vier Jahren begannen und sich permanent fortführten, hinzu kommen noch die nichtendenen Personaldebatten. Die Struktur einer liberalen Politik blieb auf der Strecke. Die FDP hat es nicht geschafft die Erfolge Ihrer Regierungspolitik der Wählerschaft zu vermitteln. Gerade die Klientel der Selbstständigen hat sich von der FDP weggedreht. Hier ist was schief gelaufen. Jetzt muss in dieser Partei sich personell und programmatisch schnellstens etwas ändern. Das Vertrauen einer zuverlässigen liberalen Politik muss zügig zurück erobert werden. Deutschland braucht den Liberalismus. Die Liberalen Senioren werden in diesen Prozess ihre Erfahrungen gerne einbringen und den Jüngeren vermitteln.

23.09.2013