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Die Debatte über Klimaschutz darf unsere Gesellschaft nicht spalten

Der Klimaschutz ist seit Wochen in aller Munde. Richtwerte, Grenzwerte, Verbote – die Regulierungswut greift um sich und verspricht schnelle Lösungen. Wir Liberalen Senioren fordern eine Versachlichung der öffentlichen Debatte. Dazu gehört, die Folgen politischer Entscheidungen auch und gerade für die Älteren zu beachten. Rigorose Umweltschutzmaßnahmen treffen vor allem ärmere Menschen, darunter viele Ältere. Mögen gutverdienende Menschen Autofahreinschränkungen, die Energiewende mit steigenden Preisen oder höhere Mieten durch überzogene energetische Dämmungen durch Änderung ihres Konsumverhaltens noch verschmerzen, bedeuten solche staatlichen Eingriffe für manche(n) Ältere(n) eine erhebliche Reduzierung des ohnehin schon bescheidenen Lebensstandards. In der Zukunft gehören alle Maßnahmen zum Klimaschutz auf den Prüfstand des tatsächlichen Nutzens, vor allem auch im Vergleich zu Entwicklungen weltweit. Die Bürger dürfen nicht mit vorschnellen staatlichen Verboten und Sanktionen Opfer von Symbolpolitik werden, Klima-und Umweltschutz nicht neue soziale Fragen aufwerfen. Nur verhältnismäßige und sozialverträgliche Maßnahmen werden alle Menschen mittragen können, sonst drohen Gelbwestenaktionen wie die Protestwelle in Frankreich zeigt.


 

24.02.2019