» Aktuelle Informationen
Gedanken zum Jahreswechsel 2011/12
Liebe Liberalen Freunde,
ein bewegendes und stürmisches Jahr liegt hinter uns. Nun gilt es nach vorn zu schauen und den Ausblick auf ein ruhigeres Fahrwasser zu gestalten. So haben wir Liberale doch unsere Grundwerte an denen wir uns wieder orientieren sollten.
In unserer Gesellschaft wird in der Öffentlichkeit zur Zeit eine verachtende Diskussionskultur geführt und sie geht leider an den Liberalen nicht vorbei.
Wir Älteren müssen mit einer Wertediskussion in Politik und Gesellschaft eingreifen. Der Mensch ist ein vernunftbegabtes Wesen, das auf logisch-rationalen Verhalten miteinander verkehrt, deshalb muss die Vernunft über persönliche Egoismen stehen.
Neben der großen Bandbreite einer Wertediskussion, sollte man sich deshalb auf den gegenseitigen Umgang konzentrieren. Hier sind Toleranz, Meinungsfreiheit und Vielfalt, sowie Erfahrung unter den Generationen vorgegeben, mit dem Respekt vor der Lebensleistungen eines jeden Menschen.
Jugendwahn und Altersstarrsinn passen nicht in unsere Gesellschaft. Ein gesundes miteinander pflegen und die Erfahrung der Älteren mit den Ideen und dem Schwung der Jüngeren mischen, bringt uns in die Zukunft einer älter werdenden Gesellschaft. Die Älteren kann man nicht aus der Verantwortung nehmen. Jung und Alt gehören zusammen.
In diesem Sinne wünsche ich persönlich, allen Freunden und Mitstreitern der Liberalen Idee ein erfolgreiches und gesundes neues Jahr.
Ihr Liberaler Senior
Eckart George
Landesvorsitzender der Liberalen Senioren Sachsen
Stellv. Bundesvorsitzender der Liberalen Senioren
29.12.2011
Bundesvorstand Liberale Senioren
Erklärung zum Mitgliederentscheid
Der Bundesvorstand der Liberalen Senioren hat auf seiner gestrigen Sitzung beschlossen, den Antrag des FDP-Bundesvorstandes zu unterstützen.
Aufgrund unserer Lebenserfahrung verstehen wir die Sorgen und die Anliegen der älteren Generation angesichts der Probleme in der Währungsunion in besonderer Weise. Deshalb weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass es eine weitergehende Haftung Deutschlands wie zum Beispiel in Form des ESM erst dann geben darf, wenn in der EU zuvor klare und verbindliche Regeln vereinbart sind. Dies gilt insbesondere für das Ausscheiden eines Staates in Form einer geordneten Insolvenz.
Für den Bundesvorstand Liberale Senioren
12. November 2011 Detlef Parr (Vorsitzender)
12.11.2011
Weinverkostung im Weingut Matyas in Coswig
Liberale Senioren aus Sachsen haben sich zu einer Weinverkostung im Weingut Matyas in Coswig getroffen. Im kleinsten Weinanbaugebiet von Deutschland, das sich in Sachsen von Pirna bis Diesbar-Scheußlitz erstreckt, bekommt man einen wunderbaren Wein, entstanden aus traditionellen und modernen Weinbau.
Bei einer fachlichen Weinprobe erfuhren die anwesenden Senioren über die Geschmacksvielfalt der angebauten Rebsorten, wie man den Wein trinkt und genießt. Auch über die Geschichte des Weinguts, was von einem gebürtigen Ungar als Familienbetrieb geführt wird, erfuhren wir viel Wissenswertes.
Neben den Weingesprächen gab es auch manch eine politische Diskussion zu den aktuellen Themen der Liberalen.
Die Anwesenden waren sich einig, dass solche Zusammenkünfte in diesen Kreis öfters wiederholt werden sollte.
Eckart George
26.10.2011
Ein Wort zum Alter
„ JA zum Alter“ oder „Pro aktives Altern“ ist angesagt!
Brauchen wir wirklich neue sprachliche Worthülsen wie aging? Ja und nein, den zwischenzeitlich will kein 50ger schon alt oder als Senior angesprochen werden. Auch hat die Diskussion unter den Seniorenverbänden über Ihr Logo begonnen.
Die vor Jahren erarbeiteten Vorschläge der WHO könnten hilfreich sein.
Nach den Vorschlägen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) werden Altersgruppen kategorisiert in
„Ältere Menschen (60 – 75 jährige)“,
„Alte Menschen (75 – 90 jährige)“,
„Hochbetagte (sehr alte Menschen: über 90jährige)“ und
„Langlebige (über 100jährige)“.Unstrittig sind in allen Klassifikationen lediglich der Bereich nach dem 90. Lebensjahr als„Hochaltrige“ oder „Hochbetagte“
Der Beginn des gefühlten und tatsächlichen Alter hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt, so entwickelt, dass die Politik im Sinne unserer Kinder und Enkel
den Mut hatte, in naher Zukunft die Rente 67 beschlossen hat.
Für Liberale Senioren und andere ist der Zusatz 60+ und in wenigen Jahren 65+
mit Sicherheit akzeptabel.
Eckart George
Landesvorsitzender
30.09.2011
Ältere Arbeitnehmer

Das von den Liberalen Senioren zum letzten Landesparteitag der FDP-Sachsen in Plauen durch einen Antrag angestoßene Thema der „Älteren Arbeitnehmer – Beschäftigungsinitiative für Ältere“, war Gegenstand der Sendung …Fakt ist … im MDR-Fernsehen am Montag den 12.09.2011. Der Generalsekretär der sächsischen FDP, Thorsten Herbst, diskutierte mit anderen Teilnehmern über das Thema "Generation 50 plus: bestes Alter - keine Jobs?"
„Die Beschäftigungschancen der Generation 55+ steigen. Wir brauchen gerade auch ältere Arbeitnehmer mit ihren besonderen Erfahrungen und Fähigkeiten. Sie gehören längst nicht zum 'alten Eisen' – das erkennen immer mehr Unternehmen und auch die Politik“, sagt der FDP-Wirtschaftspolitiker.
Die Liberalen Senioren freut es, dass dieses Thema von der FDP-Sachsen weiter verfolgt wird. Neben der öffentlichen Diskussion sollten auch Taten in der gesetzgeberischen Ebene folgen. Die Liberalen Senioren sehen sich damit bestätigt, dass Politik auch außerhalb des Parlamentes betrieben werden kann.
14.09.2011
Erste Regionalgruppe der Liberalen Senioren Sachsen im Vogtland gegründet

Am Mittwoch den 24.August 2011 wurde die erste Regionalgruppe Vogtland der Liberalen Senioren Sachsen in Plauen gegründet. Die anwesenden liberalen Senioren aus dem Raum Vogtland verständigten sich dafür. Die erste größere Veranstaltung soll schon am 26.Oktober 2011 im Umweltzentrum Pfaffengut mit Fachvorträgen stattfinden. Die Zusammenkünfte sollen in freundschaftlich, lockerer Form erfolgen, wobei die Gründungsmitglieder sich dafür ausgesprochen haben, dass jeder eine Veranstaltung eigens mit Thematik organisiert, so dass die organisatorische Arbeit in der Gruppe aufgeteilt wird.
Weiterhin wurde sich dazu verständigt, dass die Zusammenkünfte in regelmäßiger Form stattfinden sollen und auch die alten liberalen Traditionen gepflegt werden. Dazu soll auch der Gedankenaustausch mit der jüngeren Generation nicht zu kurz kommen.
Die Gründungsmitglieder sind Manfred Reinhardt, Werner Wilke, Dr. Erhart Fiebig und Eckart George. Weitere fünf zukünftige Mitglieder konnten der Gründungssitzung aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen.
25.08.2011
Eckart George als stellv. Bundesvorsitzender der LiS gewählt
Auf der Bundesdelegiertenkonferenz am 09.07.2011 der Liberalen Senioren wurde der Landesvorsitzende der LiS-Sachsen und aus Plauen stammende Eckart George als stellvertretender Bundesvorsitzender gewählt. Damit haben die ostdeutschen Liberalen Senioren direkt im engeren Vorstand ein Vertreter der die Interessen vertreten wird. Als Bundesvorsitzender wurde der langjährige MdB Detlev Parr wieder gewählt. Die weitere Zusammensetzung des Bundesvorstandes unter www.liberale-senioren.de
Auf der Delegiertenkonferenz, die mit einen Festakt zum 10-jähriges Bestehen der Liberalen Senioren verbunden war, wurde eine Stuttgarter Erklärung - Für eine altersoffene moderne Gesellschaft - beschlossen. Desweiteren wurde Satzungsänderungen , sowie Anträge behandelt.
15.07.2011
Liberale Seniorin in FDP Landesvorstand gewählt
Zu den Vorstandswahlen auf dem Frühjahrsparteitag der FDP-Sachsen wurde die Gymnasiallehrerin und stellvertretende Landesvorsitzende der Liberalen Senioren, Frau Hannelore Döscher aus Raschau im ersten Wahlgang als Beisitzerin in den neuen Landesvorstand gewählt. Damit haben die Liberalen Senioren Sachsen eine würdige Vertreterin mit einen hohen Maß an Lebenserfahrung im Landesvorstand. In der persönlichen Vorstellung betonte Frau Döscher, dass sie vor allen Dingen ein Interssenvertreter der 50+ Generation sein wird.
26.04.2011
Antrag der Liberalen Senioren bestätigt
Auf dem Frühjahrsparteitag der FDP-Sachsen am 12.04.2011 in Plauen wurde der Antrag über eine Beschäftigungsinitiative für Ältere mit einer absoluten Mehrheit bestätigt. Der genaue Inhalt des Antrages lautet wie folgt:
Eine Beschäftigungsoffensive für ältere Menschen – Chancen zum Abbau des Fachkräftemangels in Sachsen
Der Landesparteitag möge beschließen:
Die Erhöhung der Erwerbsquote älterer Menschen 55+ ist die zwangsläufige Konsequenz aus der demografischen Entwicklung, sie ist eine der wichtigsten Aufgaben der politischen Gegenwart
Die Politik und die Wirtschaft wird aufgefordert, der Beschäftigung der Älteren eine höhere Priorität einzuräumen
Deshalb fordert die FDP Sachsen:
- Die Fortführung der Initiativen der Sächsischen Staatsregierung zur Steigerung des
Anteils älterer Beschäftigter (insbesondere höher Qualifizierter) in Wirtschaft und
Verwaltung sowie die entsprechende Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kammern,
Verbänden und Arbeitsagentur
- Flexibilisierung der gesetzlichen Altersgrenze bei dem Eintritt in den Ruhestand
- Das einvernehmliche Ausgleiten in den Ruhestand bei gleichzeitigen Anreizen einer
Weiterbeschäftigung
- Sicherung eines altersgerechten Personalmanagements in Verwaltung und Wirtschaft
durch:
- gezielte Berücksichtigung der Qualifizierung
- Einrichtung von altersgemischten Teams
- Umgruppierung, Arbeitsplatzwechsel und Rotation in Unternehmen/Verwaltung
- Flexibilisierung der Arbeitszeit
- Lebensbegleitende Fortbildung, um die Leistungsfähigkeit im Alter zu erhalten und zu
steigern
In der Begründung des Antrages durch den Landesvorsitzenden der Liberalen Senioren Eckart George heißt es:
„ Mit dem jetzigen Konjunkturaufschwung offenbart sich ein deutlicher Fachkräftemangel, der Unternehmen und Politik gleichermaßen überrascht hat. Es kombinieren sich zwei Trends am Arbeitsmarkt: Die Wissensintensivierung der Wertschöpfung und der demografische Wandel über die Schrumpfung des Erwerbspotentials. Akut zeigen sich Fachkräfteengpässe im Segment Hochqualifizierter. Die Ingenieurlücke z. Bs. von weit über 40.000 im Jahr 2009 in Deutschland wird weiter zunehmen und sollte höchste Bedeutung für die betriebliche Personalpolitik haben. Auch andere Berufsgruppen aus dem naturwissenschaftlichen und medizinischen Bereich sind davon betroffen.
Der vorliegende Antrag soll hier Ansatzpunkte geben, wie eine Lücke bei hochqualifizierten Beschäftigungen reduziert werden kann. 30 % der betroffenen älteren Arbeitnehmer wollen unter einer Verbesserung der Vereinbarkeit von beruflichen und privaten Verpflichtungen auch über die gesetzliche Altersgrenze weiter einer Beschäftigung nachgehen. Die wachsende Erkenntnis einer Eigenverantwortung für die eigene Arbeitsfähigkeit wirkt sich positiv aus.
Sachsen ist auf guten Weg, - mit der Initiative – 5000 Arbeitsplätze für über 50-jährige ist ein Anfang gemacht. Aber ehe man sich auf ausländische Arbeitskräfte als Allheilmittel zur Fachkräftesituation konzentriert, sollte die Politik und die Wirtschaft Voraussetzungen schaffen das Potential der Älteren besser zu nutzen. Die Definition eines neuen Bildes des Alterns muss in die Köpfe der Verantwortlichen in unserer Gesellschaft eindringen. Ältere Menschen sind nicht weniger, sie sind anders leistungsfähig als jüngere. Hand in Hand mit der Lebenserwartung ist die Leistungsfähigkeit im Alter gestiegen, um durchschnittlich 10 Jahre. Deshalb müssen die gesellschaftlichen Vorurteile gegen Arbeit im Alter ebenso fallen wie die gesetzliche Altersgrenze für bestimmte Berufsgruppen.
Die Älteren haben das Recht mitgenommen zu werden in dieser gesellschaftlichen Entwicklung und nicht auszugrenzen. „
26.04.2011