FDP-Antrag gegen Altersdiskriminierung im Sächsischen Landtag

Ein Antrag der sächsischen FDP-Landtagsfraktion zum Thema, Engagement von Senioren in Beruf und Ehrenamt in Sachsen fördern – Aufhebung aller diskriminierenden Altersbeschränkungen, fand die Mehrheit im Landtag in Ihrer Sitzung im November 2008.
Demnach wird der Paragraphendschungel im Freistaat durchforstet, in welchen Bereichen es solche Altersgrenzen gibt. Zudem soll sie auch noch auf Bundesebene Einfluss nehmen, Bundesgesetze dementsprechend zu überprüfen. Noch immer legen zu viele Gesetze und Verordnungen oftmals nicht nachvollziehbar Altersbegrenzung für Beruf und Ehrenamt fest. Das wird sich zumindest nun in Sachsen ändern.
Mit der Zustimmung zum Antrag der FDP Fraktion hat der Sächsische Landtag das Signal gesetzt, dass Senioren keineswegs zum alten Eisen gehören. Ob in Vereinen, in Gemeinde- und Stadträten oder im Beruf – Senioren leisten viel und sind wegen ihres Alters nicht weniger leistungsfähig.
Die Überprüfung aller Altersgrenzen ist nicht der erste Erfolg der FDP-Fraktion im Kampf gegen Altersdiskriminierung. Bereits in der Vergangenheit hatte sich die Landtagsfraktion stark gemacht, dass sich Senioren auch über das 67. Lebensjahr hinaus ehrenamtliche Ortsvorsteher und Bürgermeister abgeschafft wurde. Durch diese Gesetzesänderung konten bereits einige Kommunalpolitiker ihre Tätigkeit fortführen und so ihre Erfahrung und ihr Wissen vor Ort weiterhin einbringen.
Diese Kampagne der FDP-Landtagsfraktion zu unterstützen ist von den Liberalen Senioren Sachsen von großer Bedeutung. Denn diese Schritte vermitteln auch das neue Bild vom Alter in der Gesellschaft, welches ein kurzfristiges Ziel liberaler Seniorenpolitik ist.